Ertrinkungstote nach Bundesland und Wasserfläche (inkl. Schweiz)

Mit aufgenommen wurde hier auch die Schweiz als „Land ohne Küste“. Zentrale Aussage: Binnengewässer und –flüsse (gemessen in Wasserfläche) sind die größte Gefahrenquelle.

Bundesländer mit großer Wasserfläche zeigen erwartungsgemäß eine relativ hohe Anzahl an Ertrinkungstoten. Die Schweiz dagegen mit einer Wasserfläche vergleichbar zu Bayern hat eine sehr niedrige Zahl an Ertrinkungstoten. Großbritannien wurde hier nicht in die Grafik integriert, da es eine sehr große Wasserfläche hat bei relativ wenig Ertrinkungstoten (2013 wurden 381 Todesfälle durch Ertrinken gezählt).

 Brandenburg hat eine relativ große Wasserfläche, aber wenig Todesfälle. Ebenso Mecklenburg-Vorpommern.

Ertrinkungstote nach Bundesland und Einwohnerzahl (inkl. Schweiz)

Die Zahl der Ertrinkungstoten hängt nicht sehr von der Bevölkerungszahl in dem Bundesland ab, was dafür spricht, das nicht nur Deutsche in Deutschland, bzw. Bayern in Bayern ertrinken. Eine Unterscheidung nach Wohnland und Unfalland wird in der DLRG-Statistik nicht getroffen. In den Statistiken der SLRG dagegen schon.

Ertrinkungsrate nach Bundesland je 100.000 Einwohner (inkl. Schweiz)

Sicheres Bundesland bezogen auf die Bevölkerungszahl ist dabei trotz allem Baden-Württemberg, besser noch als die Schweiz, obwohl es in der Gesamtübersicht mit der absoluten Zahl an Todesfällen durch Ertrinken immer recht weit vorne liegt. Mecklenburg-Vorpommern dagegen hat bezogen auf die Bevölkerungszahl ein hohes Risiko zu verzeichnen. Caveat: nicht jeder Ertrinkungsfall stammt auch aus dem jeweiligen Bundesland. eine Erhebung des Herkunftslandes wäre sinnvoll.