Aufgaben der Wachmannschaft

Das Aufgabenfeld der DLRG-Wachmannschaft erstreckt sich nicht nur auf das Retten von Menschen aus lebensgefährlichen Situationen. Dies ist nur die letzte Option.

Vielmehr sollen die Wachgänger versuchen zu verhindern, dass Menschen in solche Situationen geraten. Dazu laufen sie im bellamar Streife und unterstützen so die diensthabenden Schwimmeister bei ihrer Arbeit. Sie versorgen kleinere Verletzungen und assistieren bei der Versorgung größerer Wunden. Sie weisen die Badegäste auf mögliche Gefahren hin und helfen in Notsituationen, das Opfer abzuschirmen und zu versorgen.

Die Pflicht jeden Wachgängers ist es, sich ständig fit zu halten und sich über die neuesten Rettungs- und Wiederbelebungstechniken und -geräte zu informieren. Dazu bietet die Technische Leitung den notwendigen Rahmen. Die Wachgänger sollen hierbei nicht nur rezipieren, sondern auch selbst aktiv werden - sei es im Wasser oder auf theoretischer Ebene, beim Erläutern von wichtigen rettungsspezifischen Themen.

Ein Wachgänger hat eine verantwortungsvolle Aufgabe. Neben seiner Tätigkeit als Lebensretter, repräsentiert er die DLRG in der Öffentlichkeit. Deshalb wird er sich auch immer so benehmen, als ob er im Dienst wäre. Auch wenn seine Wachzeit abgelaufen ist und er noch in seiner Freizeit im Schwimmbad ist, kann er seine Kompetenz und sein Wissen nicht einfach mit dem Wachhemd ablegen - er ist weiterhin in Bereitschaft und hilft in Notsituationen.

Die Wachgänger haben in den Schwetzinger Bädern freien Eintritt, wenn sie Wachdienst leisten. Auch können sie nach dem Dienst die Einrichtungen des Bades in Absprache mit dem diensthabenden Schwimmeister beliebig lange benutzen.

Natürlich kann der Wachdienst in Schwetzigen auch als "Sprungbrett" ans Meer dienen, so man Lust hat in den Ferien den Wachdienst unserer Kammeraden an der Deutschen Küste beim Rettungswachdienst Küste zu unterstützen.